Tipps gegen Liebeskummer

Gegen Liebeskummer gibt es kein Geheimrezept. Doch mit ein paar Tipps lässt sich das Leiden verringern. Daneben helfen gute Freunde und interessante Unternehmungen über den größten Schmerz hinweg.

Wer liebt, macht sich verletzbar. Wenn Gefühle im Spiel sind, kommt es immer wieder vor, dass Hoffnungen zerplatzen und Enttäuschung sich breit macht. Wie schlimm uns der Trennungsschmerz erwischt, hängt auch davon ab, wie intensiv wir die Liebe erlebt haben und wie viel wir in die Beziehung schon investiert haben.   Einen goldenen Weg zur Heilung gibt es jedoch nicht. Jeder Mensch hat andere Strategien, die Verletzung zu bewältigen. Trauer ist ein langwieriger Prozess, und aus der Sicht von Psychologen macht es keinen Sinn, ihn beschleunigen zu wollen. Wer sich eine Zeit lang dem Liebeskummer hingibt, hat sogar bessere Chancen, danach wirklich wieder frei zu werden für eine neue Liebe.   Für die Zeit der ersten Trauer gibt es ein paar hilfreiche Tipps, damit die Trennung uns nicht auch noch körperlich krank macht. Denn viele frisch Getrennte reagieren auf die Verletzung mit Depressionen, Gewichtsabnahme, Schlaflosigkeit und Leistungsabfall, der sich bis in den Beruf bemerkbar macht. Die Psychologin Lisa Fischbach erklärt: Wichtig sind in einer solchen Lebensphase enge Vertraute und Freunde, mit denen man Kummer und Schmerz teilen und über Ursachen und Folgen des traurigen Ereignisses sprechen kann.   Daneben helfen vor allem gemeinsame Aktivitäten. Statt sich zu Hause zu verkriechen, heißt es: Rausgehen und sich selbst positive Erlebnisse verschaffen. Egal, ob Sport, Kino, Spaziergänge oder Konzerte – alles, was interessante Eindrücke bringt, weckt frische Energie.   Eine lohnenswerte Strategie ist es auch, bald nach der Trennung etwas ganz Neues zu beginnen. Wenn der erste Liebeskummer abgeklungen ist, können zum Beispiel faszinierende Hobbys, eine Fremdsprache oder eine berufliche Weiterbildung neue Perspektiven eröffnen.