Wann gelingt das Liebesglück?

Obwohl eine erfüllte Partnerschaft für die meisten Menschen eine große Bedeutung hat, erleben nur wenige ein dauerhaftes Liebesglück. Ohne die eigene Mithilfe verliert sich das Glück schnell.

Über die Liebe können wir nicht bestimmen. Niemand kann sich absichtlich verlieben oder einen Partner dazu zwingen ihn zu lieben. Insofern gehört immer auch etwas Glück zur Liebe dazu. Aber das Liebesglueck nach dem sich nahezu alle Menschen sehnen, hängt vor allem vom eigenen Verhalten und den persönlichen Fähigkeiten ab. Wichtig ist dafür nicht die romantische Verliebtheit, sondern das, was wir aus ihr machen.   Wer es geschafft hat, seine Gefühle über die erste Phase des Verliebtseins hinaus zu bewahren, kann seine Liebe schrittweise vertiefen. Beide Partner neigen anfangs dazu, die Person ihres Herzens zu idealisieren und auch sich selbst nur in bestem Licht darzustellen.   Wenn die erotische Anziehung zu einer Achterbahnfahrt der Hormone führt, verdrängen wir nur allzu gern den Blick auf den Alltag. Zur tieferen Liebe gehört aber vor allem, seinen Partner auch mit all seinen Schwächen und Fehlern zu akzeptieren.   Psychologen erklären daher einhellig, dass die Verantwortung für das Liebesglueck nicht im Schicksal oder in den Sternen zu suchen ist, sondern in jedem Einzelnen. Neben dem Einklang von Zielen und Erwartungen hilft Paaren dabei die Fähigkeit zu konstruktiver Kommunikation. Denn in der Liebe kann niemand allein glücklich sein. Nur bei einem gleichwertigen Geben und Nehmen kann eine Partnerschaft dauerhaft das körperliche und seelische Befinden beider Seiten verbessern.   Dabei hat jeder auch widersprüchliche Wünsche. Eine wichtige Basis für Glück ist es deshalb, diese Bedürfnisse auszubalancieren. Zum Beispiel die gegensätzlichen Pole von Freiheit und Bindung oder Unabhängigkeit und Versorgung. Wenn beide Partner sich diese Wünsche gleichermaßen befriedigend erfüllen, haben sie gute Chancen auf eine glückliche gemeinsame Zukunft.